Lisa Tschorn
Video: Kristina Sondermann
Lisa Tschorn lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Performance, Text und sozialer Praxis. Sie studierte Geografie und Freie Kunst in Münster und studiert derzeit Biografisches und Kreatives Schreiben an der Alice Salomon Hochschule Berlin.
Ihre Arbeiten entwickeln sich häufig aus konkreten sozialen, räumlichen und materiellen Bedingungen heraus. Sie interessiert sich für Formen von Arbeit, Nähe, Care, Koordination und Wissensproduktion sowie für die Bedingungen, unter denen künstlerische Praxis entsteht. Viele ihrer Projekte basieren auf langfristigen Kollaborationen und wiederkehrenden Arbeitsbeziehungen.
Neben performativen und installativen Arbeiten spielt Schreiben eine zunehmend zentrale Rolle in ihrer Praxis. In ihren Texten verbindet sie räumliches Denken, verkörperte Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für materielle Relationen. Ihre literarische Arbeit beschäftigt sich mit Bewegungen zwischen Menschen, Dingen, Räumen und technischen Systemen sowie mit alltäglichen Formen sozialer Organisation.
Seit 2022 entwickelt sie den Salon ℅, ein fortlaufendes kollaboratives Format für Austausch und gemeinsames Denken in überwiegend privaten Räumen an wechselnden Orten.
Sie ist offen für Kollaborationen sowie die gemeinsame Entwicklung von Formaten, Workshops und Gesprächssituationen und freut sich über Kontaktaufnahmen.
Weitere Informationen und Arbeitsbeispiele finden sich im Portfolio.
Gefördert durch Neustart Kultur, das NRW KULTURsekretariat, den Fonds Darstellende Künste sowie das Kulturamt Münster. 2019 erhielt sie den Förderpreis der Freunde der Kunstakademie Münster und war außerdem Stipendiatin des Palazzo Ricci in Montepulciano.